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130528 ME Staatssekretär stellt sich Bürgerfragen zur A 44

 

130528 Staatssekretär stellt sich Bürgerfragen zur A 44

 

Enak Ferlemann ist heute in Heiligenhaus zu Gast. Die Arbeiten an der Trasse kommen sichtbar voran.

VON STEFAN MÜLDERS WÜLFRATH/HEILIGENHAUS Um Fragen zum stockenden Lückenschluss der A44 zwischen Heiligenhaus und Ratingen geht es heute um 15 Uhr an der Ratinger Straße zwischen Hofermühle und Heiligenhaus. Auf Einladung von MdB Peter Beyer (CDU) ist der Parlamentarische Staatssekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Enak Ferlemann, an der noch nicht an den Verkehr angeschlossenen Brücke zu Gast.

„Der nach wie vor ungenutzte Brückentorso an der Ratinger Straße steht symbolhaft für den stockenden Bau des Lückenschlusses der A44“, sagt Beyer. Auch Landtagsabgeordneter Dr. Wilhelm Droste verspricht sich einige Antworten vom heutigen Termin. „Soweit ich informiert bin, sind die wichtigsten Gewerke inzwischen vergeben und es geht nach sehr zögerlichen Fortschritten in den vergangenen Jahren nun endlich vorwärts. Aber Details erwarte ich aus dem Gespräch mit dem Staatssekretär.“ Droste sieht den Lückenschluss der A44 als zentrales Projekt der Region, als wichtigen logistischen Anschluss insbesondere des Flughafens.

Während die Entwicklung des zweiten Teilstückes zwischen Heiligenhaus und Homberg noch Sorgen bereitet, geht es im Osten voran. Spaziergängern bietet sich das Bild eines voranschreitenden Vorschubs der Stahlträger für den Brückenbau Ganslandsiepen. Wer von Velbert in Richtung Heiligenhaus fährt, bemerkt zudem unweigerlich die Fahrbahnverengung und den Bau der Umgehungsstraße rechtsseitig. Diese wird benötigt, um die Brücke der Landstraße über den späteren Verlauf der A44 hinweg zu ermöglichen. Auf der gegenüberliegenden Seite entstehen Stützwände für die dort befindlichen Wasserspeicher – es handelt sich dort also um Arbeiten, die durch den Autobahnbau notwendig wurden, aber nur indirekt dem eigentlichen Trassenbau dienen. Den nun sichtbaren Schritt führt Helbako-Geschäftsführer und IHK-Vizepräsident Ralf Burmester auch ein Stück weit auf die von ihm mit initiierte Kampagne „A44 jetzt“ im vergangenen Jahr zurück. Unternehmer, anliegende Städte und Verbände hatten 2012 eine gemeinsame Anzeigenkampagne gestartet. „Wir haben mit unserer Aktion auf jeden Fall Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erzeugt und damit möglicherweise auch dem einen oder anderen Entscheider noch etwas auf die Sprünge geholfen.“ Er ist erfreut darüber, dass es zumindest im östlichen Gebiet offensichtlich nun schneller vorangeht. Positive Reaktionen habe es seit damals mehrfach gegeben. „Bei persönlichen Begegnungen und in der IHKVollversammlung haben wir durchaus Schulterklopfen erlebt“, sagt Burmester. „Ein ,das sollte man öfter machen’ haben wir häufiger gehört.“ Bezogen sei diese Aussage darauf, auch als Befürworter bestimmter Vorhaben öffentlich in Erscheinung zu treten und das Feld nicht immer nur den Gegner zu überlassen.



Autor: Muelders -- 04.01.2014; 23:38:33 Uhr

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